Horrornacht

Die ganze Nacht über schlichen größere Gestalten, Schatten um Ben´s Zelt. An Schlafen war da nicht zu denken. Stattdessen atmete er so still wie möglich und hielt sich in Kampfbereitschaft.

So unrealistisch, so sehr das wie aus einem Film klingt, es ist wahr. Was einem da so alles durch den Kopf geht ist die Hölle. Ben rechnete mit allem und wartete in Anspannung. Die ganze, lange Nacht.

Als das Morgengrauen endlich kam, erkannte er eine Rehfamilie auf der Suche nach Nahrung.

Die Angst hatte ihn erwischt.

Manchmal ist es schwer dem Leben zu vertrauen, besonders weil es einen doch härter schlagen kann als alles andere. Aber im Leben geht es nicht darum wie hart man geschlagen wird, es geht darum wie viel man einstecken kann und trotzdem wieder aufstehen kann und trotzdem weiter gehen kann.

Natürlich kann man klagen, und allen anderen die Schuld geben, den doofen Rehen vielleicht oder auch sich selbst. Aber statt des Klagens, statt des Jammerns, kann man auch akzeptieren was so ist wie es ist, was so war wie es war. Man kann wieder aufstehen und weitergehen. Man kann innerlich kämpfen und sich sein schönes Leben zurückerobern, seinem Ziel folgen und weitermachen.

Ben ist wieder unterwegs.

Ein Gedanke zu “Horrornacht

  1. Aloa Benni, ich wußte, dass Du einer von den Guten bist !!! Mögen alle Schutzengel dieser Erde Dich auf Deinem Weg begleiten :-). Ich wünsche Dir atemberaubende Eindrücke, wunderbare Begegnungen mit wertvollen Menschen und die Muße, „in sich“ zu gehen, zu schauen, zu fühlen, zu leben ! Lichtvolle Grüße mit einer Welle Kraft sendet Dir herzlichst, Therese Overbeck. :-).

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